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​Leichtgewichtrollstühle


Ein Leichtgewichtrollstuhl ist ein Rollstuhl aus z.B. Aluminium, der aufgrund des Materials ca. 2-3-kg leichter sein kann als ein Standardmodell.
Entscheidend für das Gewicht ist jedoch die Ausstattung. Ein mit vielen Extras (z.B.Trommelbremse für den Schiebenden, Greifreifenüberzüge, Vollgummibereifung etc.) ausgestatteter Leichtgewichtrollstuhl kann erheblich schwerer sein als ein Standardrollstuhl in Basisversion.
Ein Leichtgewichtrollstuhl verfügt meist über eine größere Abstufung der Sitzbreiten, sowie eine Einstellbarkeit der Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenhöhe.
Er ist meist genauso zerlegbar und damit für den Transport im Kofferraum geeignet wie ein Standardrollstuhl .

Der Leichtgewichtrollstuhl ist für Nutzer geeignet, die sowohl im Rollstuhl geschoben werden, als auch den Rollstuhl selber antreiben. Insbesondere für halbseitengelähmte Nutzer, die den Rollstuhl trippelnd mit einem Arm u. einem Bein antreiben ist er hervorragend geeignet.

Die meisten Krankenkassen genehmigen die Kostenübernahme für einen solchen Rollstuhl im sogenannten Fallpauschalverfahren. Das heißt, sie leasen bzw. mieten den Rollstuhl für einen bestimmten Zeitraum beim Sanitätshaus an, inkl. aller Reparaturen und Wartungen. Sie benötigen lediglich eine ärztliche Verordnung über einen Rollstuhl womit im Anschluss die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse kurzfristig abgeklärt wird.

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