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Luttermann / Themenschwerpunkt

Rollator­auswahl

 

Rollatoren werden in sehr vielen verschiedenen Varianten angeboten. Nicht nur die Ausstattung, sondern auch die Materialauswahl und auch der Preis sind hier Entscheidungskriterien.

 

Doch welcher Rollator ist nun der Richtige?


Mit welchem Rollator komme ich voraussichtlich am besten klar? Spontan das erstbeste günstige Modell zu kaufen, ist meistens die schlechteste Idee. Gut, wenn der Rollator vielleicht ein bis zwei Monate gebraucht wird und abzusehen ist, dass er danach nicht wieder benutzt wird, werden Sie sich für ein preisgünstiges Modell entscheiden können.

Doch aber auch hier muß auf einige Details geachtet werden:

Ein Rollator muß auf die Körpergröße abgestimmt sein!

Ihr Gewicht sollte unbedingt in die Kalkulation einfließen. Wenn Sie sich unterwegs hinsetzen müssen, weil die Kraft für den weiteren Weg kurzzeitig fehlt, muss der Rollator auch das Gewicht des Benutzers aushalten. Hier haben viele Gehhilfen einige Defizite, da sie nur für das Gehen konstruiert sind, aber nicht für das Hinsetzen.

Die Räder sind sehr wichtig. Wer immer nur auf einer geraden, ebenen Staße unterwegs ist, braucht einen anderen Rollator als jemand, der damit auch im Wald spazieren will oder oft hohe Bordsteinkanten überwinden muss. Hier ist eine Federung notwendig. Ein Rollator muss diverse Eigenschaften haben, die zu seinem Einsatzzweck passen müssen. Es gibt kleine, wendige Rollatoren, die weder Sitz noch Federung (an den Rädern) haben, und auch anderes Zubehör wie Bremse oder Korb/Einkaufstasche finden Sie hier nicht. Diese Rollatoren sind relativ preisgünstig; eher in der Wohnung zu gebrauchen.

Für das sichere Gehen außerhalb der Wohnung werden höhere Ansprüche gestellt. Wenn Sie wissen, dass Sie nur spazieren gehen, und nicht einkaufen, dann brauchen Sie auch kein „Gepäckabteil“. Allerdings sollten Sie daran denken: Auch einige Kleinigkeiten wie einen Regenschirm, falls es plötzlich regnet, oder etwas zum Trinken (was Sie immer dabeihaben sollten), müssen untergebracht werden.


Standardrollatoren


Der Standardrollator als Grundversorgung bedient die Hauptanforderungen an das Hilfsmittel und deckt den medizinisch definierten Bedarf. Sein Gewicht liegt zwischen 9 und 12 kg, die Faltachse liegt quer zur Laufrichtung. Ein gefalteter Standardrollator kann nicht frei im Raum stehen, sondern muss gegen eine Wand gelehnt werden.


Leichtgewichtrollatoren


Ein Leichtgewichtrollator wird aus den Werkstoffen Aluminium und Kunststoff gefertigt. Gerne wird er verwendet, wenn der Nutzer Ihn häufig zu tragen hat, sei es über Treppen oder bei häufiger Verladung in PKW, Bus oder Bahn.


Premiumrollatoren


Die hochwertigste Variante, den man als Premiumrollator bezeichnen kann, vereint den Gewichtsvorteil des Leichtgewichtrollators mit der sehr vorteilhaften sogenannten "Längsfaltung". Dieser Rollator steht schmal zusammengefaltet frei im Raum und nimmt dabei deutlich weniger Platz in Anspruch als andere Modelle. Neben den Handhabungsvorteilen findet man hier auch optisch sehr ansprechende Varianten, die durch Farboptionen und eine große Auswahl an Zubehör sowohl dem individuellen Geschmack seines Besitzers als auch besonderen Wünschen gerecht werden. So seien hier LED-Beleuchtungen, Transporttaschen, Diebstahlsicherungen oder Rollatorschirme beispielhaft genannt.


Indoor-Rollatoren


Eine Sonderform stellt der Indoor-Rollator dar, eine auf die Nutzung in der Wohnung beschränkte Bauform, sehr schmal für beengte Wohnverhältnisse oder schmale Türrahmen. Hier wird auf die sonst vorhandene Sitzgelegenheit verzichtet. Der Indoor-Rollator ist normalerweise keine Kassenleistung.


Delta-Gehräder


Eine weitere Sonderform, streng gesehen gar kein Rollator, ist das Deltagehrad. Mit nur drei Rädern ist es leicht und wendig, bietet aber keine Sitzgelegenheit und ist bei weitem nicht so kippstabil wie einer seiner "vierrädrigen Kollegen". Die oft geäußerte Meinung, dass das Deltagehrad kleiner bzw. schmaler sei, ist nicht ganz korrekt. Die Breite des Hilfsmittels an den hinteren Rädern entspricht der eines Rollators, weshalb das Deltagehrad im Einsatzgebiet des Indoor-Rollators kaum die probate Alternative darstellt.


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