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Ausbildung bei Luttermann

Melissa, Ausbildung zur Orthopädietechnikmechanikerin


Hallöchen. Mein Name ist Melissa (25 Jahre) und ich mache seit August 2019 bei Luttermann meine Ausbildung zur Orthopädietechnikmechanikerin. Ich habe vorher ein paar Semester Medizin studiert, wollte dann aber doch lieber ins Handwerk - was praktisches und Schöpferisches machen. Bei diesem Beruf habe ich jetzt beides - Medizin und Handwerk - und einen sozialen Beruf.

Mein Tag beginnt damit die Werkstatt mit Material auszustatten. Als Azubi seid ihr dafür verantwortlich, dass alle notwendigen Chemikalien, Gewebe, Klebebänder, Becher etc. in den entsprechenden Werkstatträumen aus dem Luttermann eigenen Lager aufgefüllt werden und ein gewisser Vorrat für besonders arbeitsreiche und Material verbrauchsreiche Tage da ist. Sobald ihr die ersten paar Tage Schleifübungen, Werkzeug- und Maschineneinweisungen erfolgreich hinter euch gebracht habt, werdet ihr bei dem Bearbeiten der Aufträge direkt aktiv miteingebunden. Einmal zugucken mit Erklärung und dann heißt es ran an den Speck. Doch keine Sorge, ihr werdet nicht alleine ins kalte Wasser geschmissen. Außerdem ist immer jemand für euch da, den ihr um Hilfe, Aufsicht oder Rat fragen könnt.

Nehmt ruhig erst mal alle Tipps und Tricks mit und sucht euch dann eure eigene Methode (Abgucken ist hier gut und sogar gewünscht). Die Schnelligkeit und das Geschick kommen mit der Routine. Sollte doch mal was schiefgehen, reißt euch keiner den Kopf ab. Anders als in anderen Unternehmen, die ich durch Praktika kennengelernt habe, dürft ihr bei Luttermann recht schnell selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten. Ihr seid schnell ein Teil des tatsächlichen Werkstattlebens. Unser Beruf ist wegen all der verschiedenen Versorgungen (z.B. Orthetik oder Prothetik...) sehr vielseitig und es gibt viel zu lernen.
Der Arbeitstag endet mit Aufräumen. Irgendwer muss ja das Chaos beseitigen, das im Laufe des Tages entstanden ist. Chemikalien wieder in die Schränke, Mülleimer leeren und Staub und was sonst noch so an Müll rumliegt wegfegen, damit am nächsten Tag wieder frisch gestartet werden kann. Am meisten Freude macht natürlich der Moment, wenn man ein selbstgefertigtes Hilfsmittel an den Kunden abgeben kann. Es ist sehr lohnend, wenn man sieht, dass etwas, was man mit seinen eigenen Händen gefertigt hat, jemanden hilft und derjenige, obwohl ein Hilfsmittel oft als unangenehm oder peinlich empfunden wird, sich damit anfreunden kann. Generell macht mir persönlich der Kontakt mit den Kunden am meisten Spaß.

Insgesamt ziemlich viel Lob bisher, oder?

Ja… ich bin schon ein bisschen von meinem Beruf und meiner Ausbildung begeistert. Ich will euch aber keine „zensierte“ Vorstellung der Ausbildung zeigen. Es gibt natürlich auch Kontras, die ihr bedenken solltet, bevor ihr euch für diesen Job entscheidet. Erstens: Ihr arbeitet in einer Werkstatt! Das ist durchaus körperlich anstrengend. Es ist laut und staubig. Die persönliche Schutzausrüstung schützt euch zwar vor Schäden, aber es ist trotzdem ein „Großraumbüro mit Maschinenlärm in Dauerschleife im Hintergrund“. Zweitens: Ihr werdet mit Chemikalien (Gefahrenstoffen!), Maschinen und Öfen arbeiten. Verantwortungsbewusster Umgang damit ist eine Notwendigkeit! Dennoch kann es immer mal wieder zu kleineren oder etwas größeren Verletzungen kommen. Ich kenne keinen Azubi, der sich gerade im ersten Lehrjahr nicht doch mal eine kleine Schramme oder eine Brandblase geholt hat. Das soll euch keine Angst machen, Orthopädietechnikmechaniker ist kein lebensgefährlicher Job! Doch dran gedacht haben solltet ihr schon einmal, bevor ihr euch für diesen Beruf entscheidet.

Und warum jetzt eine Ausbildung genau bei Luttermann?

Luttermann ist ein erfahrener Ausbildungsbetrieb und recht viele der jetzigen Mitarbeiter haben dort ihre Ausbildung absolviert. Außerdem ist es ein sehr großer Betrieb, was einem viele Möglichkeiten eröffnet. Man sieht viel mehr unterschiedliche Versorgungen, als bei kleineren Unternehmen und trifft viel häufiger auf Versorgungsarten, sodass man sich viel schneller eine Routine aneignen kann.

Konnte ich euch von der Ausbildung und für meinen Betrieb begeistern? Dann schnuppert doch mal bei einem Praktikum rein und bewerbt euch. Also vielleicht bis dann!

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