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Inkontinenzversorgung

Von Inkontinenz sind nicht nur ältere Menschen betrof-fen. Behinderung, Krankheiten, Operationen oder Folgen eines Unfalls können diese ebenfalls auslösen. Bei feh-lender oder eingeschränkter Möglichkeit das Ausscheiden kontrollieren zu können, werden Hilfsmittel benötigt, die den Alltag komfortabler gestalten und ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Produkte aus der aufsaugenden und ableitenden Inkontinenzversorgung können den Leidensdruck mindern und die Lebensqualität erhöhen. Unsere Expert*Innen helfen, individuelle Behandlungsmöglich-keiten aufzuzeigen sowie eine bedarfsgerechte Versorgung mit hochwertigen Hilfsmitteln zu gewährleisten.


 

Welche Arten der Inkontinenzversorgung gibt es?

Aufsaugende Inkontinenzversorgung
Produkte für die aufsaugenden Inkontinenzversorgung zählen zu den am häufigsten eingesetzten Pflegehilfsmitteln. Diese umfassen Einweg-Produkte wie Schutzhosen und Windeln (geschlossene Systeme), Vorlagen (offene Systeme) und Bettschutzunterlagen (Einwegunterlagen oder waschbare Unterlagen). Zur Versorgung von Stuhl-Inkontinenz werden ebenfalls aufsaugende Produkte verwendet, wie zum Beispiel Analtampons.

 

Ableitende Inkontinenzversorgung
Zu ableitenden Produkten zählen z. B. Kondom-Urinal (externer Katheter, Kondomkatheter, Urinalkondom), intermittierender Katheterismus (Einmalkatheter), Dauerkatheter (transurethaler Verweilkatheter) und die suprapubische Blasenfistel (suprapubischer Dauerkatheter). Weiterhin kommen auch Hilfsmittel zur Irrigation (für eine regelmäßige Darmspülung) zum Einsatz.

 

Pessare
Ein Pessar erzeugt nach Einführung einen Druck gegen die Scheidenwand und stützt Harnröhre und Blase und kann dadurch zur Erreichung einer Kontinenz beitragen. Ebenfalls kann ein Pessar eine weitere Absenkung der Gebärmutter verhindern.

Gemeinsam finden wir in allen Bereichen die bestmögliche Hilfsmittelversorgung nach Ihren Bedürfnissen.

Fremd- und Selbstkatheterisierung

Ist die betroffene Person selbst in der Lage die Katheterisierung zu praktizieren, spricht man von Selbstkatheterisierung (IK). Diese Methode gilt als Standardtherapie bei bedingter Blasenfunktionsstörung oder chronischer Resthahnbildung. Durch eine individuelle und fachgerechte Einweisung kann die Lebensqualität erhöht und Folgeerkrankungen wie Harnwegsinfekte und Schäden des Harntrakts vorgebeugt werden. Kann die Katheterisierung nicht mehr selbständig, sondern nur durch eine andere Person (Pflegepersonal/pflegende Angehörige) ausgeführt werden, spricht man von Fremdkatheterisierung (IFK).

Mögliche Ursachen für eine Störung der Blasenentleerung können z. B. sein:
Querschnittslähmung
Neurogene Blasenentleerungsstörung bei Multipler Sklerose, Diabetes oder Spina bifida
Schlaganfall
Rektumentfernung
Belastungsinkontinenz
Prostatavergrößerung
Bandscheibenvorfall

Verschiedene Ausführungen von Kathetern:
Gebrauchsfertige Katheter: Können direkt verwendet werden, da sie im gleitfähigen Zustand verpackt sind.
Nicht gebrauchsfertige Katheter: Müssen durch Zugabe einer Gleitsubstanz (NaCl oder Gel) aktiviert werden.
Katheter mit integriertem oder ohne integrierten Auffangbeutel.

Wir beraten und leiten Sie gerne persönlich an und finden gemeinsam die bestmögliche Katheterversorgung nach Ihren Bedürfnissen. 

 

Anale Irrigation Komplettsystem

Das System eignet sich für Personen, die an Stuhlinkontinenz und Verstopfung leiden. Es minimiert die Wahrscheinlichkeit eines unfreiwilligen Stuhlabgangs. Über einen rektalen Katheter wird eine festgelegte Flüssigkeitsmenge in den Darm gebracht und dort nach kurzer Einwirkzeit kontrolliert mit dem Darminhalt abgelassen.​ Ziel ist es durch ein geregeltes Darmmanagement die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. 

Mögliche Ursachen für eine Darmfunktionsstörung:
Querschnittlähmung
Multiple Sklerose
Parkinson
Obstipation (Stuhlverstopfung/Stuhlentleerungsstörungen)
Spina bifida
Stoma Rückverlagerung mit Entfernung von Darmanteilen

Das System beseht aus verschiedenen Komponenten:
Rektalkatheter
Wasserbehälter
Steuereinheit

Gerne bieten wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch an, um gemeinsam offene Fragen und die weitere Vorgehensweise zu klären.

 

Unsere Leistungen im Überblick

Diskrete Beratung (ggf. durch Urotherapeut*in)

Tipps zur Alltagsgestaltung

Hilfe bei der Anwendung

Fach- & bedarfsgerechte Versorgung 
Aufsaugende Produkte

Ableitende Produkte

Produktmuster

Bettschutzeinlagen (waschbar oder einweg)

Produkte zu Versorgung von Stuhlinkontinenz

Sie haben bereits ein Rezept?

Sie haben vorab die Möglichkeit uns Ihre Rezepte ganz einfach online zu übermitteln. Hier mehr erfahren.

 

Sie haben Fragen?

Wir helfen gerne weiter. Sie erreichen uns unter der Rufnummer 0201 82050-888 oder über unser Onlineformular.

 

Häufige Fragen zur Inkontinenzversorgung

Ja! Die Leistungserbringer sind durch die Krankenkassen dazu angehalten, eine medizinisch notwendige Versorgung ohne Aufzahlung zu gewährleisten.

Ja! Und das sowohl in der aufsaugenden als auch in der ableitenden Inkontinenzversorgung. Gerne informieren wir Sie in einer persönlichen und diskreten Beratung zu allen Produkten.

Durch eine geeignete Produktauswahl (Tag-/Nachtprodukte), versucht man den Windelwechsel auf 4-5 mal in 24 Stunden zu minimieren. Spezielle Windeln mit einer höheren Saugfähigkeit durch einen integrierten Superabsorber können zu einer erholsamen Nachtruhe beitragen.

Die Versorgung sollte den ritualisierten und somit gewohnten Ablauf eines Toilettengangs nicht behindern. Das Lösen von Klebestreifen, wie sie bei vielen Windelformen vorkommen, ist also eher ungünstig. Pants, die sich einfach runterziehen lassen, stellen eine bessere Versorgungsform dar.

Um die Durchführung so angenehm wie möglich zu gestalten und Folgeschäden (Infektionen, Strikturen, Verletzungen...) zu vermeiden, kommen nur spezielle gleitfähige und flexible Katheter zum Einsatz.

Um die Blase druckfrei zu halten und vollständig zu entleeren müssen sich die Kunden ca. 4-6x/täglich katheterisieren.

Unterstützende Hilfsmittel, ihre Anwendung und weitere Tricks zeigen wir unseren Kunden während der persönlichen Anleitung. Hier eine Auswahl: Der Beinspiegel ist insbesondere für Frauen zum sicheren Aufsuchen der Harnröhre hilfreich. Eine Einführhilfe ermöglicht Kunden mit eingeschränkter Finger-/ Handmotorik die Selbstkatheterisierung. Der Kniespreizer ermöglicht Frauen mit Kontrakturen der Oberschenkel eine freie Sicht auf die Harnröhre und sauberes Arbeiten.

Die anale Irrigation ist ein sehr schonendes Verfahren, da die Anwendung medikamentenfrei und ausschließlich mit Wasser erfolgt.

Bei korrekter Anwendung können Personen bis zu 48 Stunden stuhlfrei sein.

Ja und deshalb sollte auch eine ärztliche Anordnung vorliegen und ein Mindestalter von 3 Jahren erreicht sein. Typische Kontraindikationen sind:  Anal- oder Kolorektalstenosen, ein Kolorektalkarzinom, akute entzündliche Darmerkrankungen, akute Divertikulitis, eine vorliegende Schwangerschaft, der Zeitraum von 3 Monaten nach einer Darmoperation und von 4 Wochen nach einer endoskopischen Polypentfernung.

Kostenlose Pflegehilfsmittel?

Individuelle Bedürfnisse brauchen eine individuelle Lösung.

Sicher Sie sich kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie beispielsweise Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Händedesinfektionsmittel sowie Flächendesinfektionsmittel. 

 

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