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Rollstuhlauswahl


Rollstühle und Elektrorollstühle für Ihren individuellen Bedarf


Rollstühle gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen. Doch welcher Rollstuhl ist der Richtige? Egal ob Größe, Bauweise, Farbe oder Antrieb – wir richten uns in der Beratung nach Ihren individuellen Bedürnissen. Ein Rollstuhl kann eine große Hilfe bedeuten, wenn man in seiner Mobilität beeinträchtigt ist. Durch modernste Bauweisen und einer fachmännischen beratung kann eine aktive Teilnahme täglichen Leben erleichtert werden.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu allen Rollstuhlkategorien. Sie können sich aber auch gerne direkt an uns wenden. Wir beraten Sie gerne unverbindlich.

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Standardrollstühle

Leichtgewichtrollstühle

Aktivrollstühle

Elektrorollstühle

Multifunktionsrollstühle

Schwerlastrollstühle

Zusatzantriebe

Zubehör

 

 

So erreichen Sie uns:

Tel.: 0201 82050-777
E-Mail: rehatechnik@luttermann.de 

Adresse:
Luttermann GmbH / Rehatechnik 
Am Lichtbogen 41
45141 Essen

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 9:00 - 18:00 Uhr

 


Standardrollstühle

Der Standardrollstuhl besteht in der Regel aus Stahlrohr und ist damit äußerst robust und stabil. Er lässt sich zerlegen (Seitenteile, Fußstützen und Räder lassen sich abnehmen) und passt damit in fast jeden Kofferraum.

Er ist geeignet für Rollstuhlnutzer, die vorwiegend geschoben werden und den Rollstuhl nur wenig selbst antreiben. Als Basis für einen elektrischen Zusatzantrieb ist dieses Modell durch seine robuste Bauweise sehr gut geeignet.

Die meisten Krankenkassen gewähren die Kostenübernahme für einen solchen Rollstuhl im sogenannten Fallpauschalverfahren. Das heißt, sie leasen bzw. mieten den Rollstuhl für einen bestimmten Zeitraum beim Sanitätshaus an, inkl. aller Reparaturen und Wartungen. Sie benötigen lediglich eine ärztliche Verordnung über einen Rollstuhl und dann können wir die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse kurzfristig abklären.


​Aktivroll­stühle​

Ein Aktivrollstuhl bezeichnet einen Rollstuhl für aktive Rollstuhlfahrer. Er wird individuell für den jeweiligen Nutzer konfiguriert und auf Maß nach Bestellung gebaut. Ein entscheidender Unterschied zu anderen Rollstühlen ist die Möglichkeit, die Position der Hinterräder zu verändern und damit den Schwerpunkt des Rollstuhls und die Fahreigenschaften erheblich zu beeinflussen. Aufgrund der aufwendigen Anpassung und Herstellung sind Aktivrollstühle erheblich teurer als Standard oder Leichtgewichtrollstühle. Daher wird die Kostenübernahme durch die Krankenkassen sehr genau geprüft und das Genehmigungsverfahren dauert häufig recht lange. Wenn Sie einen Aktivrollstuhl benötigen, sollten Sie einen Beratungstermin mit einem bei uns hierfür geschulten Mitarbeiter vereinbaren. Hierbei wird die medizinische Notwendigkeit eines Aktivrollstuhles sowie das für ihre Bedürfnisse am besten geeignete Modell und die notwendige Konfiguration geklärt. Weiterhin werden dann die erforderlichen Details für die ärztliche Verordnung besprochen, mit der wir den Aktivrollstuhl bei ihrer Krankenkasse beantragen.

AKTIVROLLSTÜHLE - FALTBAR

Diese Konstruktion ähnelt sehr den Leichtgewichtsrollstühlen. Die meisten Aktivrollstühle bestehen aus Aluminium und sind vom Gewicht her vergleichbar mit denLeichtgewichtroll-stühlen. Auch hier ist die Ausstattung entscheidend für das Gewicht. Eine individuelle Beratung ist notwendig.

 

AKTIVROLLSTÜHLE - STARRRAHMEN

Diese Konstruktion hat keinen Faltmechanismus sondern eine starre Achse und starre Verbindungsstreben zwischen den beiden Seitenrahmen. Um ein kleines Packmass zum Verladen zu erzielen, lassen sich meist der Rücken herunterklappen und die Räder abnehmen. Bei dieser Rollstuhlart wird die Kraft, die der Nutzer auf die Räder gibt direkter in fortbewegung umgesetzt. Das heisst, der Rollstuhl fährt leichter, gibt aber auch viel direkter Unebenheiten und Stösse an den Nutzer weiter. Eine individuelle und persönliche Beratung ist notwendig. Sprechen Sie uns bei Bedarf bitte an!

 

AKTIVROLLSTÜHLE - SPORT:

Diese Rollstühle haben ein geringeres Gewicht und eine sehr hohe Steifigkeit. Sie werden zentimetergenau auf das Maß des Nutzers gebaut und sind nicht mehr veränderbar. Daher ist diese Rollstuhlart nur für erfahrene Nutzer geeignet, die bereits schon längere Zeit einen Rollstuhl gefahren haben und ihre Maße (Sitzbreite, -tiefe, -höhe, -Gefälle, und Kipppunkt genau kennen.

 


​Elektrorollstühle

ELEKTROROLLSTÜHLE

Wir unterscheiden in:

Außenfahrer (sehr spurstabil durch zusätzlichen Lenkmotor), optimal für weite Strecken.

Innenfahrer (sehr wendig, ohne Lenkmotor), fast auf der Stelle drehbar.

Die Stühle können optional mit diversen Sitzsystemen und verschiedenen elektrischen Sitzverstellmöglichkeiten ausgestattet werden um einen hohen Sitzkomfort zu erleben. Elektrorollstühle sind für Personen geeignet, die aufgrund Ihrer Immobilität nicht in der Lage sind, kurze oder längere Strecken selbständig bewerkstelligen zu können. Ein Elektrorollstuhl kann bei der Krankenkasse beantragt werden. Es sollte vorab ein Beratungstermin mit einem Sanitätshaus durchgeführt werden, um das optimale Hilfsmittel für Sie zu finden. Unter anderem ist eine Erprobung mit diversen Modellen auch sinnvoll. Daraufhin ist eine ärztliche Verordnung notwendig um das Hilfsmittel bei der Krankenkasse zu beantragen.

ELEKTROROLLSTÜHLE MIT STEHFUNKTION

Ein Elektrorollstuhl mit elektrischer Stehfunktion funktioniert genau so wie übliche Elektrorollstühle. Zusätzlich haben Sie hier die Möglichkeit, sich selbstständig in den Stand zu bringen. Von diesem Hilfsmittel profitieren hauptsächlich Menschen mit neurologischen Erkrankungen.

Das Stehen wirkt sich grundsätzlich positiv auf den Körper aus. Es wird das Kreislaufsystem stabilisiert, das vegetative Nervensystem gestärkt und gleichzeitig gewährleistet das Stehen eine gute Kontrakturprophylaxe. Unter anderem erhöht sich auch Ihr Aktionsradius da Sie wieder in der Lage versetzt werden, an ein z.B. ein Regal zu gelangen oder im Stehen zu arbeiten. Außerdem können Sie auf Augenhöhe mit nicht behinderten Personen kommunizieren. Eine Versorgung mit diesem Hilfsmittel sollte immer durch ein Sanitätshaus und einen qualifizierten Fachberater erprobt werden. Zudem sollte mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden, der schlussendlich die Verordnung austellt. Daraufhin kann das Hilfsmittel von uns bei Ihrer Kasse beantragt werden.

 

Der Elektrorollstuhl wird über einen oder mehrere Motoren angetrieben. Die Steuerung erfolgt über einen Joystick oder eine Sondersteuerung. Als Spannungsversorgung kommen Batterien zum Einsatz, die regelmäßig geladen werden müssen. Eine große Modellvielfalt und diverse Varianten gewährleisten eine hervorragende Anpassbarkeit und sichern so auch bei komplizierten Versorgungen ein optimales Ergebnis für jeden Einsatzzweck. Eine große Modellvielfalt und diverse Varianten gewährleisten eine hervorragende Anpassbarkeit und sichern so auch bei komplizierten Versorgungen ein optimales Ergebnis für jeden Einsatzzweck.


​Multifunktionsrollstühle

Ein Multifunktionsrollstuhl bietet die Möglichkeit den Sitz zu kippen, den Rücken schräg zu stellen und die Fußstützen hoch zu schwenken. Er hat ein dick gepolstertes Kissen für den Sitz und den Rücken sowie die Möglichkeit eine Kopfstütze, einen Therapietisch und stützende Pelotten im Rumpfbereich zu montieren. Hierdurch hat er ein recht hohes Grundgewicht (ca. 30 - 35 kg) und ist nicht mehr faltbar. Daher ist er für den Transport im PKW nur bedingt geeignet.

Er ist für Nutzer gedacht, die eine eingeschränkte Sitz- und Rumpfstabilität haben und im „normalen“ Rollstuhl über einen längeren Zeitraum nicht mehr sitzen können. Auch wenn er über große Antriebsräder verfügt, ist ein selbständiges fahren in diesem Rollstuhlmodell nur sehr eingeschränkt möglich. Um die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse abzuklären, benötigen wir eine ärztliche Verordnung auf der „Multifunktionsrollstuhl“ und evtl. das erforderliche Zubehör aufgeführt sind. Bei den Krankenkassen wird eine Genehmigung für diese Rollstuhlkategorie unterschiedlich durchgeführt. Daher ist immer ein eigener Kostenantrag durch uns erforderlich.


​Leichtgewichtrollstühle

Ein Leichtgewichtrollstuhl ist ein Rollstuhl aus z.B. Aluminium, der aufgrund des Materials ca. 2-3-kg leichter sein kann als ein Standardmodell. Entscheidend für das Gewicht ist jedoch die Ausstattung. Ein mit vielen Extras (z.B.Trommelbremse für den Schiebenden, Greifreifenüberzüge, Vollgummibereifung etc.) ausgestatteter Leichtgewichtrollstuhl kann erheblich schwerer sein als ein Standardrollstuhl in Basisversion. Ein Leichtgewichtrollstuhl verfügt meist über eine größere Abstufung der Sitzbreiten, sowie eine Einstellbarkeit der Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenhöhe. Er ist meist genauso zerlegbar und damit für den Transport im Kofferraum geeignet wie ein Standardrollstuhl .

Der Leichtgewichtrollstuhl ist für Nutzer geeignet, die sowohl im Rollstuhl geschoben werden, als auch den Rollstuhl selber antreiben. Insbesondere für halbseitengelähmte Nutzer, die den Rollstuhl trippelnd mit einem Arm u. einem Bein antreiben ist er hervorragend geeignet. Die meisten Krankenkassen genehmigen die Kostenübernahme für einen solchen Rollstuhl im sogenannten Fallpauschalverfahren. Das heißt, sie leasen bzw. mieten den Rollstuhl für einen bestimmten Zeitraum beim Sanitätshaus an, inkl. aller Reparaturen und Wartungen. Sie benötigen lediglich eine ärztliche Verordnung über einen Rollstuhl womit im Anschluss die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse kurzfristig abgeklärt wird.


​Schwerlast / Adipositas

Schwerlast-Hilfsmittel sind diverse, stark belastbare XXL-Hilfsmittel, die eine adäquate Versorgung von stark übergewichtigen (adipösen) Menschen stationär und post stationär sicherstellen. Die Schwerlast-Hilfsmittel-Produktpalette bietet vom Schwerlast-Bett und über den Schwerlast-Rollstuhl hinaus zahlreiche Hilfsmittel für die Versorgung von Adipositas Betroffenen. Um das Patientengewicht z.B. bei Unterarm-Gehstützen, belastbar bis 325 kg, tragen zu können, haben Schwerlast-Hilfsmittel häufig ein hohes Eigengewicht. Schwerlast-Hilfsmittel werden ab einem Körpergewicht von 130 kg eingesetzt. Der BMI (Body-Mass-Index) ist nicht das grundsätzliche XXL-Hilfsmittel-Auswahl-Kriterium. Die Größe, das Geschlecht, das Gewicht und insbesondere die Gewichtsverteilung bei einer adipösen Person sind wichtige Informationen für die richtige Auswahl von Schwerlast-Hilfsmitteln.

Bei der Schwerlast-Versorgung im häuslichen Bereich ist häufig eine Wohnumfeld-Beratung zwingend erforderlich, da z.B. Dusch-/Toilettenstuhl und Türbreiten aufeinander abgestimmt sein müssen. Bei einer möglichen Rollstuhl-Sitzbreite von 86 cm ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der Greifreifen ein Außenmaß von 106 cm zu Grunde liegt. Eine Begleitperson zur Fortbewegung ist in der Regel erforderlich. Toilettenstützgestelle, belastbar bis 325 kg, werden eingesetzt, wo die Belastbarkeit von Hänge- und Stand-WCs nicht ausgewiesen oder nachweislich erkennbar nicht ausreichen. Schwerlast-Hilfsmittel sind zur Miete, zum Kauf und im Rahmen einer Verordnung über die Krankenkasse erhältlich.


 

Positionierung

Eine Positionierung ist bei Patienten erforderlich, die in ihrer Haltungskontrolle oder Bewegungsfähigkeit durch ihre Erkrankung eingeschränkt sind. Sie sollen in eine möglichst physiologische Position gebracht werden und diese über einen bestimmten Zeitraum möglichst schmerzfrei einnehmen können. Dabei sollen folgende Ziele erreicht werden:
Haltungskontrolle von Rumpf und / oder Kopf verbessern.

Sekundärschäden vermeiden oder aufhalten (z.B. Deformitäten von Knochen, Sehnen).
Sicheres, stabiles, möglichst physiologisches Sitzen ermöglichen.

Zur Positionierung in einem Rollstuhl dienen folgende Hilfsmittel:Sitzschale individuell angefertigt nach Maß oder nach Formabdruck
Anatomisch angeformter Sitz (Positionierungskissen)
Dynamisches Sitzsystem
Rückensystem (z.B. Jay oder TRV)
Becken - Lendenanstützung
Thoraxpelotten zur seitlichen Unterstützung
Kopfstütze
Fußbrett
Ab-/Adduktionsführung
Armlehnen
Therapietisch

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